Mikronährstofftherapie

“Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.” Linus Pauling, 1901-1994

 

Die orthomolekulare Medizin (OM) ist eine therapeutische Methode, um Krankheiten mit körpereigenen Substanzen zu behandeln. Sie resultiert aus der Erfahrung, dass Krankheiten mit einer Störung im Mikronährstoff-Haushalt oder mit Belastungen durch körperfremde Substanzen assoziiert sind. Bedeutende Wissenschaftler wie z.B. Linus Pauling verhalfen der orthomolekularen Medizin in den 60er Jahren zu Bekanntheit.

 

Die Mikronährstoffe

Zu diesen körpereigenen Substanzen werden alle essentiellen Bausteine gezählt, die der Mensch zum Überleben benötigt. Dazu gehören Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Vitaminoide und essentielle Fettsäuren. Insgesamt sind etwa 45 essentielle Mikronährstoffe bekannt, die ständig mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Im Gegensatz zu den Makronährstoffen (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate) werden sie nicht „verbrannt“, sondern liefern Bau- und Betriebsstoffe und gewährleisten damit wichtige Stoffwechselprozesse. Fehlt nur einer dieser Mikronährstoffe, laufen die Stoffwechselprozesse und Energieproduktion nur auf halber Kraft.